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PrintProcess
Wer standardisiert, fehlerfrei und in hoher
Qualität mit großer Effizienz produzieren möchte,
spart sich jeden unnötigen Zwischenschritt.

Im Fall digitaler Daten ist daher ein plattformunabhängiger
reiner PDF-Workflow mit direkter Ausgabe auf Proofer, Plotter,
Filmbelichter und Plattenbelichter (Computer-to-plate) ideal.
PostScript-Files werden beim wandeln in PDF in einem automatischen
Preflight-Check kontrolliert. Das Trapping, also das Überfüllen,
erfolgt ebenfalls automatisiert. Das Resultat der elektronischen
Bogenmontage lässt sich sowohl als Softproof am Bildschirm
kontrollieren als auch durch einen Formproof, der einer digitalen
Blaupause entspricht. Das PDF kann auch dem Kunden elektronisch
zur Endkontrolle übermittelt werden. Der PDF-Workflow wird
durch einen Server mit einer Oracle-Datenbank gesteuert und so
werden alle Produktionsdaten dokumentiert. Dieser Server steuert
auch die Ausgabegeräte. Dadurch wird sicher gestellt, dass
alles was auf die Druckplatte bebildert wird, vorher auch auf
dem Seiten- oder Formproof zu sehen war. Auch die Farbsteuerung,
das Colormanagement, ist innerhalb des PDF-Workflows vom Bildschirm
über Seiten- und Formproof bis zur Farbzonensteuerung der
Druckmaschine realisiert.
Ein SUN Server verwaltet die riesige Datenmenge
der Druckvorstufe und gewährt allen Arbeitsplatzrechnern
im Netz den direkten Zugriff auf die aktuellen Produktionsdaten.
Zur Steigerung der Speicherkapazität und Datensicherheit
ist der Server mit einem RAID-System ausgestattet. Der Server
erledigt den Grob- und Feinbilddatenaustausch im OPI-Modus. Der
Server kann auch die Datenbankwünsche der Kunden erfüllen.
Auch dem Druck kommt die digitale Produktion
der Druckplatten zu Gute. Der Rasterpunkt steht einwandfrei ab
1% auf der Druckplatte (dadurch ist erst ein standardisiertes
Drucken von frequenzmodulierten, sogenannten FM-Rastern, möglich).
Außerdem kommt es nicht zu Hohlkopien durch Staub oder Filmschnittkanten.
Der Passer der einzelnen Druckfarben steht durch automatischen
Platteneinzug in der Druckmaschine (autoplate) und die digitale
Plattenproduktion (CtP) vom ersten Bogen an. Die digitalen Daten
werden für die Farbzonenvoreinstellung verwendet (CIP3).
Diese CIP3-Daten werden auch in das ImageControl-System übernommen.
ImageControl misst den Druckkontrollstreifen und die Abbildungen
des Druckbogens spektralfotometrisch und vergleicht diese Werte
nach den von der Vorstufe gelieferten Daten. Keine Frage, dass
die Farbe schneller "steht" und dass die Qualität
gesteigert wird. Während des Auflagendrucks wird weiterhin
gemessen und abgeglichen; gegebenenfalls dient der "OK-Bogen"
des Kunden als Grundlage für den Soll-Ist-Vergleich.

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